Über

Meine recherchebasierten Kunstprojekte untersuchen oftmals die Praxis der Fiktion als politischer Prozess in der Kunst, Literatur, Politik, Geschichte und populären Kultur, mit einem Schwerpunkt auf feministischen, queeren, post- und de(s)kolonial/isierenden Theorien und Praxen. Dieses Interesse ist eng mit Fragen nach sprachlichen, kulturellen und gesellschaftspolitischen Transformations- und Übersetzungsprozessen verflochten, meiner Rolle als Künstlerin innerhalb dieser und den Privilegien, die ich genieße oder misse aufgrund meines Geschlechts, Alters und Berufs, meiner Rassisierung, Ethnizität, Klasse und Ausbildung.

In meiner künstlerischen Praxis lege ich mich nicht auf ein bestimmtes Medium fest. Ich setzte die Medien Video und Fotografie ein, arbeite mit Archivmaterialien, Sprache und Klang, produziere Performances, Installationen und Drucksachen, schreibe und veröffentliche, und organisiere Veranstaltungen.

Neben meiner individuellen Praxis kollaboriere ich häufig mit Mitglieder*innen aus dem künstlerischen und/oder akademischen Umfeld, um Projekte zu realisieren, die versuchen neue Strategien der Zusammenarbeit, der künstlerische Forschung, und der Schaffung von interdisziplinären Diskursfeldern zu entwickeln.

Seit 2012 bin ich ein Vorstandsmitglied der VBKÖ (Vereinigung der bildenden Künstlerinnen Österreichs http://www.vbkoe.org), wo ich 2012 das Sekretariat für Geister, Archivpolitiken und Lücken (http://www.skgal.org/) mitgründete – ein offene Arbeitsgruppe, die den Schwerpunkt auf die 104-jährigen Geschichte der Vereinigung und auf die feministische Praxen der Archivpolitiken und der Geschichtsschreibung legt.

Seit 2013 bin ich Teil von INVASORIX, eine queer-feministischen Arbeitsgruppe in Mexiko Stadt, die sich für Songs, Videoclips, Publikationen und das Lesen von Tarotkarten als aktivistische und didaktische Praxen interessiert.