Somewhere Between Desire And Waiting
Buch
Mai 2004

Somewhere between Desire and Waiting kommt von der Faszination, die Identität als sich ständig im Wandel befindend, versteht.

Meine Arbeit entwickelte sich aus Interviews, die ich mit zwei Transsexuellen, Marion und Verena, führte. Nachdem ich diverse Erzählungen von ihnen erfahren hatte, wurde mir bewusst, dass wir uns selber immer wieder durch Erzählungen konstruieren. Identität entsteht aus diesem Erzählprozess und aus Gesprächen mit anderen, die diesen erst möglich machen. Ich verwendete somit die Interviews als Material und fiktionalisierte sie, um Geschichten über die Instabilität der Identität zu erzählen.

Diese Geschichten werden in Form eines Buches oder genauer beschrieben, dem Inneren eines, präsentiert. Bei der Beschäftigung mit dieser Arbeit wird die RezipientIn Teil des laufenden Prozesses von Erzähl- und Identitätskonstruktionen.

Shortgelistet für den Walter Tiemann Preis 2006