DUNĂREA, DUNAV, DUNA, DUNAJ, DONAU GEHT
Eine Audiostation beim Einlaufwerk in Langenzersdorf (A)
19'13''
2009

Beim Einlaufbauwerk in Langenzersdorf zweigt die Neue Donau von der Donau ab. Bei Hochwasser werden die Wehre des Einlaufbauwerks geöffnet und das Wasser in die Neue Donau geleitet um Überschwemmungen zu verhindern. Für FußgängerInnen, RadfahrerInnen und SkaterInnen stellt das Einlaufbauwerk außerdem eine Verbindung zur Donauinsel her.
Ich nützte diesen Ort, um Menschen die Möglichkeit zu geben, ein Audiostück zu hören. Diese führt uns in die Zukunft, genauer gesagt in das Jahr 2089.
Undine, die Wassernixe, kehrt in dieser Audiostation als Erzählerin zu uns zurück: Während wir Undine lauschen, tauchen wir ein in eine Collage aus Mythen, Sagen und Märchen rund um die Donau, Zitaten aus Jean Giraudouxs „Undine“, Ingeborg Bachmanns „Undine geht“. Wir erfahren dabei auch Fakten über die Donau und Prognosen über Wasser das blaue Gold. Mit der Ressource Wasser sind gute Geschäfte zu machen: Im Jahr 2000 betrug der Umsatz des Geschäfts mit dem Wasser ca. 400 Milliarden Dollar, das sind ca. 40% des jährlichen Umsatzes im Ölgeschäft. Es braucht Undine, um uns aus unserer Lethargie zu erwecken, uns unsere Situation vor Augen zu führen. Undine beklagt die Passivität, mit der wir den von uns verursachten Veränderungen in der Natur begegnen.
„DUNĂREA, DUNAV, DUNA, DUNAJ, DONAU GEHT“ versucht, assoziativ und Parallelen suchend, einen dr.ehmoment - das Motto des Viertelfestivals Niederösterreich – zu kreiert.
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Idee, Konzept, Regie: Nina Höchtl
Tonmeister : Robert Grabner
SprecherInnen: Christoph Gollner, Gisela Salcher, Annette Schönmüller, Angela Wiedermann, Naïma & friends
Interpretation von "Die Donau fließt und wieder fließt": Maria Neckam
DUNĂREA, DUNAV, DUNA, DUNAJ, DONAU GEHT war Teil des 8. Leipziger Hörspielsommer 2010
und wurde während des Viertelfestival Weinviertel 2009 dr.ehmoment präsentiert.